DEPOTVERGLEICH

WERTPAPIERE

ANLAGESTRATEGIE

FONDSSPAREN

ZERTIFIKATE

ALTERSVORSORGE

BÖRSENLEXIKON

ALLGEMEINES

LINKS

ORDERGEBÜHREN IM VERGLEICH


ORDERGEBÜHREN GÜNSTIGER AKTIENDEPOTS

Das wichtigste im Vergleich günstiger Aktien- und Wertpapierdepots sind neben der Anzahl handelbarer Wertpapiere und den allgemeinen Konditionen die Ordergebühren und Transaktionskosten.
Eine Grundgebühr für die Führung Ihres Wertpapierdepots müssen Sie - sofern die Depotverwaltung nicht gänzlich kostenlos ist - einmal im Monat oder einmal im Quartal bezahlen. Die Ordergebühren und Transaktionskosten hingegen zahlen Sie bei jeder Transaktion also bei jedem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
Unterschiede in der Höhe der zu zahlenden Ordergebühren wirken sich also viel stärker aus als ein kleiner Unterschied in den Grundgebühren für die Depotverwaltung.
In unserem Depot-Vergleich kommt deshalb den Ordergebühren und Transaktionskosten ein besonders hoher Stellenwert zu.
Nachfolgend haben wir die Ordergebühren der Direktbanken und Onlinebroker unseres Depotvergleiches beispielhaft für verschiedene Ordergrößen gegenübergestellt:

Ordergebühren im Vergleich
Ordervolumen Ordergebühr Ordergebühr Ordergebühr Ordergebühr Ordergebühr Ordergebühr
  1.000,- Euro 9,99 Euro 9,90 Euro 9,70 Euro 9,90 Euro 12,50 Euro 4,95 Euro
  3.000,- Euro 9,99 Euro 9,90 Euro 9,70 Euro 9,90 Euro 12,50 Euro 4,95 Euro
  5.000,- Euro 9,99 Euro 12,50 Euro 9,70 Euro 17,40 Euro 15,00 Euro 4,95 Euro
15.000,- Euro 9,99 Euro 37,50 Euro 29,70 Euro 42,40 Euro 30,00 Euro 4,95 Euro
30.000,- Euro 9,99 Euro 39,90 Euro 47,00 Euro 59,90 Euro 57,00 Euro 4,95 Euro
Sonderangebote     9,70 Euro pro
Order auf Xetra
bis 5.000 Euro,
darüber
0,08-0,20%
50% Rabatt auf alle Orders für die Dauer von sechs Monaten   4,50% Zinsen
aufs Tagesgeld
Details
Depotantrag
Bei allen Anbietern erfolgt die Berechnung der Ordergebühren marktüblich pro Einzelauftrag zzgl. Courtage und evtl. anfallender fremder Spesen. Infolge enger Marktverhältnisse kann es zu Teilausführungen kommen, wobei jede Teilausführung wie ein gesonderter Auftrag abgerechnet wird.

Wie Sie unserem Gebührenvergleich entnehmen können, sind die Unterschiede in den Ordergebühren besonders im Bereich hoher Ordervolumen mehr als groß. Bei einem Wertpapierkauf über 15.000,- Euro liegen zwischen der Citibank als günstigster Direktbank und der DAB-Bank über 30 Euro. Eine Wertpapiertransaktion in diese Höhe würde bei der DAB-Bank also mehr als viermal so hohe Ordergebühren verursachen wie bei der Citibank.
Besonders interessant sind diese Unterschiede für Personen, die regelmäßig mit Wertpapieren handeln und bei denen sich diese Differenzen in den Ordergebühren dann schnell auf drei- bis vierstellige Eurobeträge belaufen können.
Für Personen, die nur mit relativ geringen Ordervolumen handeln, wie es viele Privatanleger tun, sind die Unterschiede zwar nicht ganz so gravierend aber auch hier lässt sich durch die Wahl des richtigen Onlinebrokers eine ganze Menge Geld sparen.
Nehmen wir als Beispiel eine Person, die regelmäßig Wertpapiere an- und auch wieder verkauft, jedoch keine Transaktionen über 3.000,- Euro tätigt und nehmen wir weiterhin 10 Trades im Monat an wobei ein Trade den kompletten Kauf und Verkauf eines beliebigen Wertpapieres beinhaltet, es sich somit also um 20 Transaktionen handelt.
Für die Direktbanken und Onlinebroker unseres Depotvergleichs würden sich bei diesem Beispiel folgende Ordergebühren ergeben:

Ordergebühren
Gebühr pro
Transaktion
9,99 Euro 9,90 Euro 9,70 Euro 9,90 Euro 12,50 Euro   4,95 Euro
Anzahl an Transaktionen pro Quartal 60 ( 10 Trades pro Monat = 20 Transaktionen pro Monat)
Ordergebühren pro Quartal 599,40 Euro 594,00 Euro 582,00 Euro 594,00 Euro 750,00 Euro 297,00 Euro
Ordergebühren pro Jahr 2.397,60 Euro 2.376,00 Euro 2.328,00 Euro 2.376,00 Euro 3.000,- Euro 1.188,00 Euro
Sonderangebote       50% Rabatt auf alle Orders für die Dauer von sechs Monaten   4,50% Zinsen aufs Tagesgeld
Details
Depotantrag
Bei allen Anbietern erfolgt die Berechnung der Ordergebühren marktüblich pro Einzelauftrag zzgl. Courtage und evtl. anfallender fremder Spesen. Infolge enger Marktverhältnisse kann es zu Teilausführungen kommen, wobei jede Teilausführung wie ein gesonderter Auftrag abgerechnet wird.

Wie Sie sehen, liegt der Unterschied zwischen dem für unser Beispiel günstigsten Onlinebroker und dem teuersten bei nur 10 Trades, also einzelnen 20 An- und Verkäufen, pro Monat aufs Jahr gerechnet bei 1.104,- Euro oder 58%. Bei höherem Orderaufkommen wird dieser Unterschied noch deutlicher und zeigt, welche Bedeutung dem Vergleich der Ordergebühren im Rahmen eines Depotvergleichs zukommt.