INDIKATORENTECHNIK
Bei der Indikatorentechnik handelt es sich – wie der Name bereits vermuten lässt – um einen Tradingstil, der sich auf charttechnische Indikatoren stützt.
Kauf- und Verkaufszeitpunkte werden dabei von so genannten Oszillatoren abgeleitet, unter denen man technische Indikatoren versteht, die dem Anleger Kauf- oder Verkaufsignale liefern.
Als Datenbasis für solche Oszillatoren dienen die charttechnischen Daten der Vergangenheit, also der bisherige Kursverlauf des betrachteten Wertes.
Wichtige Indikatoren für die Indikatorentechnik sind:
Bei der Nutzung von technischen Indikatoren sollte immer darauf geachtet werden, dass nicht nur ein einzelner Indikator für Kauf- oder Verkaufentscheidungen berücksichtigt wird, sondern eine sinnvolle Kombination mehrerer Signale.
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Darüber hinaus sollte immer auf eine sinnvolle Wahl der Indikatoren geachtet werden. Nicht jeder technische Indikator liefert in jeder Marktsituation brauchbare Ergebnisse.
So kann beispielsweise in Phasen stark steigender Aktienkurse die Stochastik eines Wertes tage- oder wochenlang im Extrembereich verweilen und so Verkaufssignale generieren, während der betrachtete Wert Tag für Tag steigt.
Ein anderes Beispiel: geht eine Aktie aus einer Seitwärtsbewegung in einen starken Aufwärtstrend über, kann der RSI schnell in Bereiche vorstoßen, die für sich betrachtet ein Signal für die Überkauftheit der Aktie und somit ein Verkaufssignal generieren, während der Kurs der Aktie aber weiterhin steigt.
Nur eine Kombination verschiedener Indikatoren sowie die Betrachtung der Marktlage kann im Rahmen der Indikatorentechnik zuverlässige Ergebnisse liefern.

